Bin ich evtl nicht geeignet?

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Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon quintus » 31.07.2010, 23:57

Hallo,

ich weiß nicht, ob es erforderlich ist, dass ich mich im vorstellungsbereich allen vorstelle, aber ich schreibe nun ohne vorherige vorstellung einmal.
ich habe ganz gezielt nach diesem forum gesucht, da ich mit dem konkreten gedanken spiele, einen hund (speziell beagle-rüde) an meine seite zu nehmen. diesen thread eröffne ich um von euch zu erfahren, ob ich ein geeigneter halter wäre. oberstes gebot ist es für mich, alles zu bedenken und nicht aus einer laune heraus ein tier an zu schaffen, sondern mich um es zu kümmern und ihn zu pflegen wie um ein eigenes kind.

nun ist es ja so, dass die meinungen über geeignete wohnungen usw sehr außeinander gehen. ich beschreibe mich und meine lebenssituation kurz damit ihr mir tipps geben könnt.
ich bin männlich, 26 jahre alt, erzieher im anerkennungsjahr (schichtdienst, manchmal 3 tage am stück frei, machmal nur 6 stunden tage)
Persönlich: ich habe eine lebensgefährtin, 29 jahre alt, filialgeschäftsführerin eines großen lebensmittelfachhandels.
Wohnsituation: wir wohnen noch einige zeit bewusst getrennt, allerdings im selben ort, beide eine mittelgroße 2 zimmer-wohnung vorhanden.
umgebung: sehr ländlich, wald und felder direkt vor der tür.
erfahrung: mein ganzes leben lang hatte ich hunde in meiner familie.
intention der anschaffung: keine spontanidee, sondern schon lange den starken wunsch, ein wesen betreuen zu könenn, dass einen braucht und dazu auch mich und meine freundin mal etwas vor die tür bringt, auch gemeinsam (angehnehmer nebeneffekt, nicht hauptgrund). Hund wäre außerdem Kinderersatz, da wir keine kinder bekommen können.

ich bin mir sehr unsicher, obgleich ich den konkreten wunsch habe, einen hund an meine seite zu nehmen, ob ich das machen kann/ soll, bessergesagt, ob ich dem hund eine wirklich angemessene betreuung bieten kann. ich will dem hund ein super zu hause, umfeld und eine angemessene sozialisation bieten. ich habe nur ein problem: ich lebe ein lebensmodell, dass nicht dem einer klassischen familie mit kind entspricht, bei der immer den ganzen tag trouble im haus und jemand um den hund herum wäre. und das wird auch so bleiben. ich bin berufstätig und meine lebensgefährtin ebenfalls. nun arbeiten wir ohnehin zu unterschiedlichen zeiten, das tier wäre jedoch im ungünstigsten falle einmal ca 7 stunden allein. dies jedoch lang nicht an allen tagen, evtl 3 mal die woche, wenn es einmal eine ganz ungünstige woche ist. an anderen tagen würde der hund eine intensive betreuung genießen können. wiegesagt habe ich manchmal 3 tage hintereinander frei. zudem wäre der hund immer mit mir/uns zusammen unterwegs.

meint ihr, dass unsere berufstätigkeit uns trotzdem ein solches tier erlaubt oder, dass es absoluter schwachsinn ist, auch nur darüber nachzudenken. wenn ich mich mal an negativbeispielen messe, hätte es ein solcher hund wirklich super super gut bei mir, wäre immer dabei (ausser arbeit), hätte auch noch meine freundin dazu, nicht nur mich allein und würde wirklich geliebt, verwöhnt und auch adäquat erzogen werden.

was meint ihr? ich bin wirklich dankbar für jeden tipp. :-)

gruß marc
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon JojoLou » 01.08.2010, 08:46

Hallo Marc,

herzlich willkommen in unserer Gruppe!

Toll,das du dir vor der Anschaffung Gedanken machst!
Das ist schon mal etwas sehr positives!

Deine Wohnung hört sich meiner Meinung nach,etwas klein an,allerdings kann man das nie genau festlegen,denn es kommt natürlich darauf an,was du ausserhalb dieser mit dem Hund unternimmst oder was für eine geistige Beschäftigung du ihm auch in der Wohnung anbietest..
Ich habe zwei Beaglerüden,die manchmal durch unser Haus toben,als gäb´s kein Morgen mehr!

Du schreibst,das ihr einen Hund möchtet,damit er euch mal "etwas" vor die Tür bringt.. Das "etwas" kanst du dir abschminken..du würdest in Zukunft mehr draussen als drinnen sein! :-) Schaff dir die passende Kleidung an!

Nun zu deinem Hauptproblem: Die Arbeit.
Meine persöhnliche Meinung ist,das ich meine Jungs niemals 7-8 Stunden alleine lassen würde,das wäre mir zu lang und meine Einrichtung wäre mir zu schade :-)
Denn egal,wie sehr ich meine Jungs austobe,nach 3 Stunden sind die wieder fit und nach spätestens 5 würden sie sich Beschäftigung suchen..kann natürlich auch an meiner unzureichenden Erziehung liegen.. ?
ABER,da du doch jetzt schon weisst,das du ab und zu so lange weg bist,such dir doch vor der Anschaffung einen Hundesitter an! Oder gleich 2-3,die bereit sind deinen Kleinen während der Arbeit für 1-2 Stunden auszuführen.So mache ich das.Denn ab und zu muss ich auch so lange arbeiten und dann kommt nach 3 Stunden der Hundesitter,holt die Jungs,geht 1-2 Stundne Gassi und bringt sie dann zurück..gibt ihnen noch etwas zu knabbern,so das sie noch mal eine halbe Stunde beschäftigt sind..und dann bin ich schon wieder fast da!

Klappt super und meiner Einrichtung geht es seit dem viiiell besser..und den Jungs natürlich auch! :-)

Du brauchst einen Hundesitter dem du vertraust,also stell dir die Suche nicht zu einfach vor,meine mussten vorher "Probegassi" gehen.Hundesitter sind im Allgemeinen nicht allzu teuer...ich zahle soviel ich weiss noch sehr viel,mit 5 Euro die Stunde,aber ich verlange auch,das er mein Leinentraining weiterführt,denn sonst macht es keinen Sinn..(Ausserdem habe ich ja auch 2..)


Ich denke,wenn ihr es so regelt,sollte es kein Problem sein: ABER,erkundige dich noch mal ausführlich über die Rasse!
Beagle sind Jagdhunde! Sie haben einen ausgeprägten jagdinstinkt und es ist nicht unbedingt möglich,ihn freilaufen zu lassen(es gibt natürlich auch Antijagdtraining,aber manchmal klappt es auch dann nicht),also stell dich darauf ein,das du ihn villeicht nur an der Leine halten kannst...dann wäre ein eingezäuntes Stück Garten oder Feld sehr brauchbar,wo er mal einfach losflitzen kann,oder du gehst mit ihm Joggen oder Fahhrad fahren! Ein Beagle braucht wahnsinnig viel Bewegung!!
Ein Beagle kann unheimlich stur und dickköpfig sein,du musst ihn unbedingt auch geistig auspowern(Nasenarbeit,Intelligenzspiele usw..)

Eine Hundeschule wäre auch sehr zu empfehlen!

Ich hoffe ich konnte etwas helfen!

Lg Joana
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon sabinemh » 01.08.2010, 09:41

Hallo Marc!

Grundsätzlich scheint ihr durchaus geeignet zu sein, finde ich! :bindafuer
Joana hat ja schon betont, dass ihr um einen verlässlichen Hundesitter wohl nicht herumkommt, erst recht nicht, wenn es ein Welpe sein soll.
Liebe Grüße von SabineBild
mit SammyBild (Laborbeagle, * 21.4.2005)
und MonaBild (Laborbeagle, * 8.6.2009)
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon danie » 01.08.2010, 10:23

Für 3x 7 Stunden finde ich nicht, dass man gleich einen Hundesitter für die komplette Zeit brauch. Ein paar Stunden am Stück kann ein Hund durchaus Alleinebleiben, wenn er damit zurecht kommt. Auch mal an einem Tag die ganzen 7 Stunden alleine, dabei bricht ihm auch nix ab. Vor allem wenn er den Rest der Woche so viel Zeit mit Herrchen verbringen kann. Vielleicht ist ein Nachbar, Freund oder Verwandter bereit sich dem Hund hin und wieder, zumindest stundenweise, in den Drei Tagen anzunehmen.

Aber geklärt und veranlaßt werden, sollte das auf jeden Fall vor der Anschaffung!
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon Leonie » 01.08.2010, 11:31

such dir doch vor der Anschaffung einen Hundesitter an! Oder gleich 2-3,die bereit sind deinen Kleinen während der Arbeit für 1-2 Stunden auszuführen

:sup:
Bedenke auch,dass das erste (mindestens) Beaglejahr sehr zeitaufwendig ist,d.h.viel Erziehungsarbeit --meine Beagleine hätte ich nie alleine lassen können,die hätte mir die Wohnung komplett auseinander genommen und in eine Box für mehrere Stunden hätte ich sie auch nicht stecken wollen.
Schöne Grüße von Leonie mit Sara
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon j2410 » 01.08.2010, 11:47

Hey, ihr seid uns am Anfang mit ujnserem Beagle recht ähnlich:-)
Ich 21, im Gleitzeitmodell Vollzeitberufstätig, Mein Freund 26 2 Schichtmodell... Anfangs hatten auch wir getrennte Wohnungen, jeder seine allerdings fand ich es von Anfang wichtig, dass Beaglechen nur 1 zuhause hat, wo er schläft, also wo ich als seine bezugsperson lebe, natürlich war er tagsüber auch öfters mit meinem Freund unterwegs, dort bei ihm fühlt er sich auch super wohl, aber bei mir war halt sein zuhause. Auch die Hundeschule solltest du und nur du übernehmen, damit er weisws du bist die bezugsperson. Wir leben jetzt sein 1,5 Jahren zusammen und seitdem ist es viel einfacher geworden, ganz klar. Wir hatten hier zu zweit mit beagle 3 zi 90m2 und ich denke der platzt war gut ausreichend, als der kleine noch jung und aktiv war^^ jetzt wo er 3,5 ist ist das problemloser, obwohl wir ab nov. enlich eigenheim mit garten haben...Was natürlich in sachen toben erleichterung bringt, aber wie schon gesagt, wir hatten anfangs auch kleinere Whg ohne garten und es ging sehr gut...
Zum alleinbleiben, ich kann ja gott sei dank mal etwas früher mal etwas später anfangen, dank gleitzeit, daher machen wirs in seiner spätschicht so, dass ich sehr früh gehe, damit ich nach 4h alleine sein wieder da bin, das ist wirklich problemlos möglich. In seinen Frühschichtwochen kommt 2 mal die Hundesitterin(lange nervenaufreifende suche bis wir das goldstück hatten),sie holt ihn so ca. 2h nachdem wir ausem haus sind, einmal geht er zu den Schwiegereltern und 2 mal bei und mo und fr bleibt 6 bzw. 7h alleine, das klappt hervorragend...montags will er nachm we meist eh seine ruhe vor uns^^

Davor muss man ihn halt echt auspowern, laufen reicht unserem ne halbe h morgens abr dann versteckpiele, denkspiele, tricks, zerfetzen etc... dann pennt er durch bis wir kommen^^ Das war nicht immer so aber nach einem jahr training klappts nun komplett zerstörüngsfrei...

Ich denke wenn du die rassebeschriebung liest musst du sagen ja genauso ein monster will ich, dann kannste dir ruhigen gewissens einen zulegen, aber du musst einfach bedenken, was machst du wenn er die autositze anfangs zerbeisst, klar ist es ein extremfall, aber meiner hats gemacht und nun ja ich war nah dran ihn noch im urlaub auszusetzten...mann war ich wütend...aber genau eine minute und dann habe ich gesagt hey hund kein ptoblem das kriegen wir hin und diese einstellung braucht man bei nem beagle immer wieder mal...

So, das mal meine Meinung,

LG Jasmin
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon Harkfast » 01.08.2010, 11:47

Und vielleicht muss es ja auch nicht unbedingt ein Welpe sein... :-)
"Beagle sind Mülleimer mit Charakter!"
Hunde haben einen will to please - Beagle haben einen will zu TEASE!

"Alles was war bekommt man einmal zurück..."
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon danie » 01.08.2010, 11:59

Beagle sind nicht grundsätzlich Monster. Ok, meistens in den ersten Monaten schon ein wenig ;) aber wenn sie erwachsen sind und einigermaßen erzogen, dann können aus ihnen auch sehr ruhige und liebenswerte Hund werden :D
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon quintus » 01.08.2010, 15:43

bis hier her schon einmal danke für eure antworten.

also um ehrlich zu sein, habe ich das gefühl, dass ich wesentlich lieber einen hund haben würde als meine lebensgefährtin. sie sagt, sie betrachte das ganze eben nur mit dem verstand (arbeit, rausgehen, keine zeit) und ich eher emotional (tierliebe). ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass wenn der hund da wäre, sie voll und ganz mit "an bord" wäre, primär wäre der hund aber mir, weil ich auch die heutbezugsperson für das tier sein möchte. ich finde zwar auch, dass es nicht das hundertprozentige vorzeige-ideal ist, wenn wir beide berufstätig sind, aber ich glaube fest daran, dass man die zeit, die der hund ab und zu einmal allein sein muss, mit einem gescheiten umgang und einer liebevollen, abwechslungsreichen betreuung kompensieren kann. wenn mütter schön ihre kleinen babys in krippen geben, sagt die bindungsforschung auch, dass es im prinzip reicht, sich 1 stunde am tag intensiv mit dem kind zu beschäftigen (natürlich beschäftige ich mich mit dem hund dann mehr als eine stunde, ich führe das beispiel nur auf um meine kompensierungs.these zu unterstreichen). ich finde eben, man braucht eine gesunde mischung, wenn man über so etwas nachdenkt. wenn man wirklich nur mit dem verstand entscheidet, ob man einen hund anschafft, dann muss man zu der antwort NEIN gelangen - dann hätten wir alle wohl keine hunde. sie machen dreck, arbeit, sie bellen, sie werden krank, sie fressen, sie kacken in die wohnung, sie zerfetzen sachen, sie laufen weg, sie sterben. ich finde schon, so sagte ich das auch meiner lebensgefährtin, dass man natürlich rational abwägen muss, ob unter dem strich genug zeit für ein solches tier bleibt, natürlich auch geld um die verantwortung zu übernehmen - aber den verstand ständig über die tierliebe zu stellen, ich weiß ja nun nicht... zudem ist es ja so, dass wir beide sehr ländlich, im selben ort wohnen, beruflich nicht länger unterwegs sind usw. eigentlich schon so halbwegs ideal. ich denke, wenn meine freundin da nicht mitziehen wird, dass ich das dann auch sein lasse. mal sehen, wie sie in ein paar tagen dazu steht. ich habe meinen wunsch über einen hund, heute erst so richtig offenbart...
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon danie » 01.08.2010, 21:16

quintus hat geschrieben:ich denke, wenn meine freundin da nicht mitziehen wird, dass ich das dann auch sein lasse

Ja, das ist wirklich wichtig, dass es beide wollen!
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon GIBSBY » 01.08.2010, 21:25

Jepp, das ist doch schon mal eine sehr gute Einstellung :sup:

quintus hat geschrieben:... mal sehen, wie sie in ein paar tagen dazu steht. ich habe meinen wunsch über einen hund, heute erst so richtig offenbart...

Wie war denn die Reaktion von ihr ?? :conf:
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon Petra251085 » 01.08.2010, 21:46

Das hört sich doch alles sehr Positiv an. Also wir haben auch Mikey als Welpe bekommen. Haben dann jeder 2 Wochen Urlaub genommen dann habe ich einen Monat meine dienste noch so gelegt das Mikey nie alleine war. In der Zeit haben wir ihn aber langsam an das allein sein gewöhnt. Wenn wir beide mal Frühdienst zusammen haben ist er von 6:30 an alleine. Meist komme ich gegen 13 uhr rum nachhause. Am Anfang bin ich immer zwischen drin nach Hause, da er noch nicht so lang ausgehalten hat mit Pipi. Heute ist das kein Problem. Er ist im Flur und hat das große Bad noch dazu für sich. Da hat er ein Körbchen und seine Box.
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon quintus » 02.08.2010, 02:43

GIBSBY hat geschrieben:Jepp, das ist doch schon mal eine sehr gute Einstellung :sup:

quintus hat geschrieben:... mal sehen, wie sie in ein paar tagen dazu steht. ich habe meinen wunsch über einen hund, heute erst so richtig offenbart...

Wie war denn die Reaktion von ihr ?? :conf:


ihre reaktion ist eher verhalten und enttäuschend. sie hat den wunsch zur kenntnis genommen, auch die argumente, tut aber so, als müsse man da nun nicht mehr weiter drüber sprechen. schon ein bischen schade. wie gesagt, reagiert sie darauf einerseits extrem rational (keine zeit...) gibt aber andererseits offen zu: mensch es wäre wirklich schön, wenn so ein hundchen auf einen wartet und bei einem ist.

PLÖÖÖÖD !
Zuletzt geändert von quintus am 02.08.2010, 02:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon quintus » 02.08.2010, 02:46

ich will zwar beim thradthema bleiben, wäre aber dankbar, wenn ihr mir 2 fragen beantworten würdet nebenbei:

1. lieber welpe oder abgegebenes tier bis ca. 2 jahre (aus guter hand)
2. wie sind die standardpreise? von 350 bis 1000 habe ich schon alles gesehen...
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Re: Bin ich evtl nicht geeignet?

Beitragvon Caro&Queenie » 02.08.2010, 07:36

quintus hat geschrieben:ich will zwar beim thradthema bleiben, wäre aber dankbar, wenn ihr mir 2 fragen beantworten würdet nebenbei:
1. lieber welpe oder abgegebenes tier bis ca. 2 jahre (aus guter hand)

Abgegebene Tiere aus guter Hand sind superselten - weil jemand, der seinen Hund gut behandelt, ihn nur im alleräussersten Notfall wieder abgibt. Ich denke, was Nika meinte, ist eher ein Laborbeagle.... die gibt es praktisch in jedem Alter, man tut ein gutes Werk, und hat einen Hund, der zwar schon erwachsen ist, aber wie ein Welpe Stubenreinheit und die Welt erst noch kennenlernen muss. Ich muss gestehen, das wäre sogar für mich als eingefleischte "Mein Hund mein getreidefreies Futter mein BCD Züchter"-Anhängerin eine Überlegung. Wenn ein Welpe, dann käme er für mich persönlich nur aus einer Verbandszucht mit klaren Regeln in Frage - ob das aber der BCD oderr ein anderer Verband ist, ist Ansichtssache. Man muss sich halt mit den Regeln halbwegs identifizieren können.... "Hobbyzüchter" wären für mich ein No-Go, weil mir da das Risiko von Krankheiten (HD etc.) zu gross wäre - Verbandshunde sind normalerweise alle HD-geröntgt, da weiss man ungefähr, wie gross das Risiko eines Hüftschadens bei den Jungen ist. Hobbyzüchter machen das eher nicht.

quintus hat geschrieben:2. wie sind die standardpreise? von 350 bis 1000 habe ich schon alles gesehen...

Ganz ehrlich - ein Beagle ist sowieso unbezahlbar, kostet Dich im Laufe seines Lebens ein kleines Vermögen an Futter und Tierarzt, Spielis, Versicherung, Schäden in der eigenen Wohnung etc. - da spielt der Anschaffungspreis keine Rolle. Wenn doch - überlege es Dir gut, so ein Hund ist ein relativ teures Hobby.
BCD-Welpen kosten so ab 900-1000 Euro, Hunde aus anderen Verbänden ca. 850. Ich würde nicht drunter gehen, weil das eine Investition in die Gesundheit und den Charakter Deines Hundes ist. Ein erfahrener Züchter wählt seine Zuchthunde mit Bedacht und Fachkenntnis aus, so dass man eher abschätzen kann, wie sich ein Hund auch vom Wesen her entwickelt. Mein Hund ist beispielsweise trotz jagdlicher Anlagenzucht sehr menschenbezogen, aber wesensfest = superstur. Die Züchterin hatte uns das auch vorher gesagt, und klargestellt, dass man da wissen muss, was man sich unter Umständen antut. Wenn man wedelnd begrüsst wird, wenn man aus dem Bad kommt :biggrin , entschädigt das doch für Vieles :blume
If you want to live with someone smart - get a Beagle!

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