Fast verhungert - Folgeschäden?

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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon sabinemh » 18.02.2010, 22:37

Wenn man beide Fotos nebeneinander stellt scheint es schon der selbe Beagle zu sein. Aber WENN er es ist, scheint es mir höchste Zeit zu sein, seine Portionen zu verringern! ;)
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon Vela » 19.02.2010, 10:10

Ja , der hat schon einen ganz schönen "Bauchansatz" :alien
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon awaschko » 19.02.2010, 10:18

Huch, der wirkt ja richtig dick.
Vielleicht meinen die auch 14 Pund?
Aber lieber so, als so abgemagert wie auf dem ersten Bild. Das ist ja richtig schlimm. Der arme Hund. Man will sich gar nicht vorstellen, wie der gelitten hat. Und dann ist er immer noch ein freundliches Kerlchen.
Ich hoffe, dass für ihn alles gut ausgeht.
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon Kerstin » 19.02.2010, 11:01

es erstaunt mich immer wieder was in diesen kleinen beageln drin steckt.
was für ein cooler beagle, der ghandi. :win: und ich finde, der bauchansatz steht ihm derweil recht gut. er hats verdient.
hoffentlich ist der kleine kerl bald wieder gesund und hoffentlich dürft ihr ihn bald mal zum "probewohnen" mitnehmen. :sup:
viele Grüsse von Kerstin, Paula, und Balu


meine neue Homepage: www.Beagle-vom-Königsfeld.de ...guck doch einfach mal vorbei

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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon danie » 19.02.2010, 11:59

awaschko hat geschrieben:Vielleicht meinen die auch 14 Pund?

Das könnte hinkommen finde ich.
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon EhrSan » 19.02.2010, 16:29

Boah :shock: Jetzt wird es aber Zeit, die Ration zu verringern :lol:
Vielleicht ist er auch nur unvorteilhaft fotografiert ;)
Liebe Grüße
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon Galadriel » 19.02.2010, 22:18

Heute habe ich wieder Neues von Ghandi, leider auch einiges merkwürdiges.

Zuerst noch ein paar Sätze zum Zeitungsartikel: ihr habt recht, das müssen mehr als 4kg sein, Ghandi ist richtig kräftig, ich würde nicht sagen dick, noch nicht, aber man muss aufpassen. Soo genau nimmt es unser saarländisches Blatt halt nicht mit den Angaben. Das mit dem Welpen ist natürlich Blödsinn, von Anfang an war die Rede von einem ca. 3 jährigen Rüden.

Doch nun zur Hauptperson, die wir heute in Aktion erlebt haben. Ich erzähle mal chronologisch, das geht am schnellsten. Als wir zur vereinbarten Zeit am TH waren, war der Chef noch nicht da. So sprachen wir mit dem Mitarbeiter, der die Zwingerhunde an die Gassigänger und Interessenten ausgibt. Er wusste nichts von unserer Vereinbarung, heute mal mit Ghandi ausgehn zu dürfen. Der Chef hatte ihm nichts davon gesagt und so konnte er uns den Hund auch nicht mitgeben. Soweit ok, der Mann hat seine Vorschriften, also haben wir ihn mal gefragt, wie sich der Kleine denn so verhält beim Spaziergang. Oh, der ist ganz schön wild, besonders mit anderen Hunden und Katzen kann er ja überhaupt nicht leiden. Er ist mal am Katzenhaus (mit einsehbaren Freilaufbereichen) vorbeigegangen, da habe er Ghandi kaum halten können, so wütend war er auf die Mäusejäger.
Das kam für uns recht überraschend, denn wir hatten schon beim allerersten Besuch von unserem Kater berichtet, den auch ein Beagle nicht jagen darf. Damals versprach der Chef, das wäre sicher kein Problem für Ghandi, weil er ja so ein Lieber ist. Wir haben das geglaubt, unsere Labor-Beageline hatte sich nach der Eingewöhnung auch mit dem Kater arrangiert. Liebe war es sicher nicht, aber bis sie zu uns kam, hatte sie auch noch nie eine Katze gesehen.

Ob Ghandi denn leinenführig sei? Nicht direkt, er versucht aus dem Geschirr zu kommen, und Erziehung, also so bei Fuß gehen oder Sitz "machen wir hier nicht". Interessant, bei anderen Tierheimen liest man, was alles mit den Hunden geübt wird. Hier hat doch jemand von der Beagleine im TH Homburg berichtet, die soo viel gerlent hat für das Leben draußen.

Schließlich kam dann der Chef mit Frau und einem anderen Mann, der uns nicht vorgestellt wurde. Wir durften nach kurzer Begrüßung mitkommen in Katzenhaus, wo seine Frau in der Küche schon den Kaffeetisch deckte. Als wir durch die Tür traten, war zunächst kein Ghandi zu sehen, ich wunderte micht schon, bis ich ihn an der Eßgruppe in der Ecke sah. Mit beiden Vorderpfoten auf dem Tisch, die Nase direkt neben dem Teller des unbekannten Mannes, der sich gerade ein Brötchen mit Wurst belegte und dabei Ghandi großzügig bedachte. Dieser Beagle bettelt also nicht am Tisch, er wird gleich mitbeköstigt! Niemand störte sich daran, vielleicht bin ich darin zu sensibel, aber bei uns stand der Hundenapf auf dem Boden in der Ecke...

Erst als ich (nach Aufforderung des Chefs) die Leine vom Haken nahm und damit zu Ghandi trat, konnte ich ihn von den Leckereien weglocken, die Aussicht auf Auslauf war dann doch interessanter. Das mit dem AusLAUF darf man wörtlich nehmen, mir kugelte der Raketenstart fast den Arm aus. Ghandi stürmt los wie Blücher, stoppt abrupt an der nächsten Duftmarke, pinkelt drüber, rennt weiter. Rechts, links und zurück, in einem Tempo dass es einem schwindlig wird. Er hatte nicht mal Zeit für ein Leckerchen, mit dem ich ihn in eine Richtung lenken wollte. Die ganze Energie, die sich in der engen Küche aufgestaut hat, muss halt irgendwo hin.
Dann kam ein Mann mit einem anderen Beagle entgegen, da war Ghandi kaum noch zu halten. Er sprang vor und ging hoch, bellte lauthals los und wollte unbedingt zu diesem Hund stürzen, nicht aggressiv sondern interessiert. Ich fragte den Mann erst mal (schließlich soll Ghandi krank sein), der hatte aber nichts dagegen und so beschnupperten sich die zwei freundlich und wedelten umeinander rum. Nach ein paar Worten gingen wir weiter, Ghandi wieder ungebremst wie zuvor, auch bergauf, immer volle Power.

Gehustet hat er kein einziges Mal, er macht auch überhaupt keinen kranken Eindruck. (Der Hund meiner Bekannten hatte mal einen fiebrigen Infekt, fraß ein paatr Tage schlecht und schlief viel, das sah ganz anderes aus.) Ein Stückchen sind wir sogar gejoggt, ich wollte mal sehen, ob ihm das Spaß macht. Eigentlich schon, aber leider nur so lange, bis der nächste interessante Duft in die lange Beaglenase stieg, dann schlug er wieder so einen Haken und war nicht zu abzulenken, b is er sein Beinchen darüber gehoben hatte.

Zurück im Haus stürmte er wieder in seine Küche, wollte wohl noch die Reste verwerten, aber dafür kam er etwas zu spät. So verwandelte sich der wilde Feger ganz schnell wieder in den bekannten Kampfschmuser, der garnicht genug gestreichelt und gekrault werden kann.
Als ich schließlkich fragte, wann ich wieder kommen könnte, meinte der Chef "ja vorerst muss er noch seine Tabletten nehmen, da soll er nicht so viel raus, vielleicht am nächsten Wochenende". Interessante Antwort, da weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Bleibt Ghandi nun die ganze Woche in dieser Küche??? Ich fragte, wie er denn die Fahrt zum TA überstanden hatte, ob er freiwillig in die Box geht und gern Auto fährt, kam nur "der hat ja vor nichts Angst, das ist ein richtiger Hund". Kein Wort was der TA sagte, soviele Fragen wie ich beim Telefonat am Vortag gestellt hatte, wollte er wohl nicht wieder hören.

Nebenan klingelte das Telefon, im Rausgehen hörte ich die Frau "ja, der ist noch bei uns. ... Wir sind immer so gegen 17 Uhr hier, dann können Sie vorbei kommen." Könnte natürlich auch um einen anderen Hund gegangen sein, aber das bezweifle ich. In der Wartezeit sind wir auch um die Zwinger gegangen, um mal die anderen Hunde zu sehen. Viele große Schäferhund- oder Rottweilermixe, an jedem 2. Zwinger steht "unvermittelbar" neben dem Namen, ohne weitere Begründung.

Mein Fazit diese ersten Ausgangs: Ghandi ist ein lieber Hund mit Potential, aber er braucht dringend eine geduldige und konsequente Erziehung, auch eine guten Hundeschule, die leider bei Null anfangen muss. Der Kleine kann nichts dafür, dass ihm seine Menschen offenbar nichts beigebracht haben und in seiner jetzigen Unterkunft wird er nichts dazulernen. Höchstens, dass man sich die Brötchen nicht vom Tisch holen muss, wie es manche freche Beagle tun. Einem artigen mit sanftem Blick werden sie ja angereicht :-)

Wie ich gesehen habe, sind doch einige von euch Fories aus der Gegend. Habt ihr nicht Lust, ihn mal als "Interessenten" zu besuchen? Zum einen um meinen - natürlich sehr subjektiven- Eindruck von diesem Tierheim zu korrigieren, zum anderen würde es mich interessieren, was man euch zum Thema Gesundheit und Ausgehen dürfen erzählt. Aber seid gewarnt, im Katzenhaus stinkt es wie im Raubtierhaus im Zoo.
Was haltet ihr von diesem Vorschlag? Eure Antworten würden mir auch die Wartezeit etwas verkürzen. Bin schon gespannt was ihr meint!
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon sabinemh » 19.02.2010, 22:44

Mmh, da käme einiges an Arbeit auf dich zu, aus dem Wildfang einen gesellschaftsfähiges Beagletier zu machen... 8-)
Bauchschmerzen würde mir in eurem Fall sein Verhalten gegenüber Katzen machen. :alien
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon EhrSan » 19.02.2010, 22:46

Hallo
Also ich bin aus dem Gebiet Homburg.
Ich kenne auch diese Beagleine von der Du geschrieben hast....auch persönlich. Eine Bekannte (die auch selbst einen Beagle hat) ist sehr oft mit ihr spazieren gegangen. Auch ich war mal dabei.
Nun halte ich ja von dem TH Hbg. nicht wirklich viel. Es gibt bessere, aber auch schlechtere. Wie sich dort selbst um die Beagledame gekümmert wurde erziehungstechnisch........keine wirkliche Ahnung.
Aber ich weiß, dass sie in der Zeit, in der sie dort war viel für ihr weiteres Leben gelernt hat. Vor allem durch die Gassigänge. Vielleicht kann sie sich ja mal zu Wort melden, wenn sie den Beitrag liest.
Sie ist ja auch hier im Forum........nur nicht so oft.
Eins weiß ich aber auch: Dass der eine Tierheimmitarbeiter nicht weiß, was der andre abgemacht hat oder sagt oder tut. Die Erfahrung habe ich auch schon selbst gemacht.
Blöd finde ich nur, dass Ghandi vielleicht vom Chef "positiver" dargestellt wird, damit er schneller vermittelt wird. Jedenfalls tut er dem armen Wicht keinen Gefallen damit.
Bei Emma (die Hündin aus dem TH Homburg) war damals das Profil etwas "krasser" ausgedrückt, als Emma wirklich war. Aber einfach aus dem Grund, dass sich nicht jeder "Hinz und Kunz" meldet.
Hoffe ihr versteht das jetzt richtig. Emma hatte schon paar Problemchen mit Auto fahren, allein bleiben, sie klammerte sehr an der Bezugsperson daraus entstehende Eifersucht usw.
Sie wollten wohl schon jemanden, der sich mit Hunden bzw. Beagle auskennt.
Ich denk auch, dass die Hunde ihr "wirkliches" Verhalten erst zeigen, wenn sie aus der Umgebung Tierheim weg sind. Denn für die meisten ist es ja doch eine Extremsituation.......
Liebe Grüße
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon Bienchen » 26.02.2010, 13:38

Hallo,

hab den Beitrag gerade erst gelesen. Echt traurig, wie einem das Kümmern um so eine kleine Kreatur so schwer gemacht wird. Ich weiß jetzt nicht so genau, was ich zu diesem Thema beitragen kann. Ich bin die, die sich um die Beagle-Dame aus dem Homburger Tierheim gekümmert hat.

Ich kann nur raten, hartnäckig zu sein, gerade was das Spazierengehen angeht. Wir bekamen auch erst einmal gesagt, dass wir uns erst beweisen müssten, bevor wir alleine mit Emma gehen und auf einmal ging es ganz schnell. Wie Sandra schon schrieb, bekamen wir immer wieder unterschiedliche Aussagen zu Emmas Verhalten und anscheinend verhielt sie sich im Tierheim völlig anders als auf dem Spaziergang. Es hat viel Spass gemacht Emmas Veränderung zu beobachten, aber man brauch gute Nerven bei dem Tierheim Homburg. Ich wollte Emma auch schon morgends zum Spaziergang abholen, hatte eine halbe Stunde vorher angerufen und stand dann 40 Minuten vor verschlossener Tür. Daraufhin hatte ich nur noch 45 Minuten für den Spaziergang, weil Emma um 12 wieder zurück sein musste. Auf meine Frage, ob es auch 10 Minuten später werden könnte, wurde die Dame gleich batzig. Also hab ich Emma nach 45 Minuten wieder zurück gebracht und bin mit Hugo nochmal los gezogen. Mein ganzer Tag war verzottelt. Das Beste war aber der Schluss. Ich konnte im Januar 2 Wochen nicht zu Emma, habe aber versucht über EMail mit Emmas Pflegerin in Kontakt zu bleiben. Als ich am Tierheim vorbei spazierte, kam die Pflegerin gerade mit dem Auto an und sagte: Übigens, Emma ist seit einer halben Woche in ihrer neuen Familie in Frankreich. Es geht ihr gut und sie ist glücklich dort. :shock:
Ich freue mich sehr für Emma, aber war gleichzeitig echt geschockt. Ich meine, die ganze Zeit, haben sie so viele Leute abgewimmelt, die ich für geeignet hielt, die Meisten durften noch nicht mal mit Emma spazieren gehen. Und dann kommt sie innerhalb von 2 Wochen in eine neue Familie und ich durfte die noch nicht mal kennen lernen. Ohne zu übertreiben kann ich behaupten, dass ich mit Emma so gut zurecht kam wie sonst keiner und hatte meine Hilfe für die neuen Besitzer angeboten.....Wäre ich nicht zufällig vorbei gekommen oder hätte mich gemeldet um mit ihr spazieren zu gehen, wüsste ich wahrscheinlich bis jetzt noch nichts davon. Ich vermisse Emma.
Ich kann nur vom TH Homburg sprechen, in Neunkirchen war ich noch nicht. Ich sag nur, sei vorsichtig und wenn du ihn wirklich haben möchtest, sei hartnäckig und stell direkt klar, was deine Absichten sind.
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Liebe Grüße
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon Galadriel » 10.03.2010, 18:32

Hallo Bienchen,
danke für deine trostreichen Worte, ich muss sagen ich bin frustriert vom sogenannten "Tierschutz". Einen aktiven Hund wochenlang in einen vollgestopften Raum zu sperren, ohne vernünftigen Auslauf oder Auslastung wie er sie haben könnte, anstatt Erziehen oder Fördern nur Verziehen, so dass mögliche Interessenten gleich abgeschreckt werden, das ist nicht was ich unter Tierschutz verstehe.
In diesem Tierheim wird man nur abgewimmelt, mit den fadenscheinigsten Gründen, ich glaube inzwischen, die wollen Ghandi nicht hergeben.
Das klingt jetzt vielleicht hart oder nach trotzigem "wenn sie mir den Hund nicht geben, erzähle ich schlechte Sachen über die", aber so ist es wirklich nicht gemeint. Meine Nachbarin war inzwischen auch mal dort, hat gebeten den Hund mal sehen zu dürfen und wurde auch nur in diese Küche geführt, wo der arme Kerl immer noch lebt. Ausgehen mit ihm wurde ihr auch nicht erlaubt, "der darf noch nicht raus, es ist viel zu kalt für ihn". Dabei wird er immer fetter, kein Wunder, wenn er so vollgestopft wird und keinen Auslauf hat.

Wir leben ja hier ganz in der Nähe des Tierheims, so habe ich mich mal umgehört, ob jemand weiß, wie man diese Leute überzeugen kann, dass man ein zuverlässiger Hundefreund ist. Da hört man die tollsten Stories von Adoptionsinteressierten. Sind Sie berufstätig? Ja! Dann bekommen Sie den Hund nicht, Sie haben ja keine Zeit für ihn. Also die Frau hingegangen, gleiche Frage "Nein!" Dann bekommen Sie den Hund nicht, Sie haben ja kein Geld ihn zu halten. So in dem Stil habe ich ein halbes Dutzend Antworten bekommen, niemand zeigte sich angetan oder zufrieden von der Auskunft oder Beratung. Solche Argumente wie Haus und Garten vorhanden, bereits Hundeerfahrung, was andere immer wissen wollen, interessiert offenbar nicht. Andere sagten ganz offen "der Beagle ist doch der Aushängehund dort, den geben die nicht her". Inzwischen hat man große Zeitungsartikel mit Foto von Ghandi in zwei Lokalausgaben platziert, da ist immer nur von Spenden für die teure Behandlung (welche?) die Rede, nix von "sucht noch liebevolle Familie".

Also ich kann nicht sagen, wie leid es mir für diesen hübschen, aktiven und offenbar vollkommen gesunden Beagle tut, dass er nun sein Dasein in diesem engen Raum fristen muss. Aber ich glaube, solange man denen nicht den Tierschutz ins Haus schickt, hat Ghandi keine Chance da raus zu kommen.
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon danie » 10.03.2010, 20:19

Damit sollte man an die Presse gehen :angry
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon Bienchen » 10.03.2010, 20:47

Seh ich genauso Danie
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon Vela » 14.03.2010, 10:46

Mir scheint , als wollen die Ghandi als Mitleidshundchen für ihre Spendeneinkünfte da behalten.. :naja
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Re: Fast verhungert - Folgeschäden?

Beitragvon EhrSan » 02.05.2010, 20:57

Hat man eigentlich nochmal von dem Ghandi was gehört, ist er nun vermittelt??
Auf der Homepage von dem Tierheim ist er nicht aufgetaucht :roll:
Liebe Grüße
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