Zusatzfütterung / Nahrungsergänzung

Alles zum Thema Hunde Ernährung, Futtersorten, etc.,

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Beitragvon Lady Hazel » 25.10.2007, 09:42

Wenn ich Bahn fahre oder einkaufen gehe und in die Einkaufswagen schaue oder die dicken Kinder ansehe, dann weiß ich, dass sich die Deutschen per se nicht ausgewogen ernähren!!!

Zwar ist Ernährung bei uns zuhause durch den Sport ein wichtiges Thema (Wettkampfvorbereitung, früher auch Massephasen etc.), wodurch wir sicher eine Menge über Ernährung wissen, aber aus Gesprächen weiß ich eben auch, wieviel Irrglauben über Ernährung in den Köpfen rumspuckt (dunkles Brot = gutes Brot, 0,1 % Fett = energiearmer Joghurt - nur 2 banale Beispiele), was eine optimale Ernährung beim Menschen schlichtweg verhindert. Meine Mutter soll bsw. abends keine KH mehr essen (hab ich ihr verordnet), was macht sie? Sich Chicken Wings.....

Und keiner von uns kann sich 100 %ig ausgewogen ernähren - weil die Nahrung es einfach nicht hergibt bzw. einige Dinge durch vermehrtes Vorkommen notgedrungen überdosiert werden. Und ich kenne keinen, der sich seinen täglichen Folsäurebedarf ausrechnen, das mit Vitamin E koppelt, B12 ermittelt und danach seinen Speiseplan zusammenstellt (und die Verzehrmenge möcht ich sehen :lol: .

Beim Fertigfutter (Anke, da werde ich mich nicht auf die Grundsatz-Diskussion mit Dir einlassen ;) ) gibt es sicherlich brutal schwarze Schafe (Füllstoffe, Zusatzstoffe, die alle nicht sein müssen), aber eben auch andere Futtersorten und mit denen kann ich gut leben.
Denn selbst beim Fleisch wissen wird doch gar nicht, womit das Tier gefüttert wurde, wie hoch der Wasseranteil, der Fettanteil ist, wurde Kraft- oder mehr Saftfutter gefüttert... Auch das unterliegt solchen Schwankungen, dass man die Nährwerte hier nur annehmen kann.

Ich muss nun nicht Dosen-Futter füttern, bei dem es mir beim Öffnen den Atem verschlägt und das Tier aus dem Maul stinkt wie ne Kuh ganz hinten - aber es gibt, denke ich, gute Alternative!

Kaum eine Diskussion wird so emotional geführt wie die Futter-Diskussion :lol:

*winke*


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Eva mit Hazel (Beagle-Dame *6.7.2006) und Harald (Jack Russel-Herr *3.10.1998)

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Beitragvon ankeundlotte » 25.10.2007, 10:33

Danke für eure Antworten!

Meine Einstellung ist eben diese, dass ich meinen Hund nicht ein Leben lang aus der Dosen ernähren möchte und ich letztendlich keine Kontrolle habe welche Stoffe enthalten sind. Es gab ja wirklich schon genug Skandale über unerlaubte Zusatzstoffe.

Natürlich muss die Futterfrage jeder für sich selbst entscheiden.

Ich muss mich leider schon intensiv mit Lottes Futter auseinandersetzen, weil sie unter zwei Tumoren litt und unter diversen Allergien. Hätte Lotte diese Krankheiten nicht, dann würde ich auch noch jeden Morgen 120gr in die Schüssel kippen und fertig.

Klar, wenn der Hund gesund ist, dann scheinen solche Diskussionen überzogen.

Der Rechner war dazu gedacht, dass ihr eure Futtermarke mal unter die Lupe nehmen könnt, denn ein "perfektes" Trofu kann es nicht geben! Es müssen Konserierungsstoffe enthalten sein (egal in welcher Form) und das Futter ist nicht frisch. Diese Fakten reichen mir, um die Fütterung selbst in die Hand zu nehmen!

Selbst wenn ich Fehler beim Barfen mache, gleichen sich diese über einen gewissen Zeitraum aus, wenn ich aber jeden Tag einen oder mehrer Stoffe falsch dosiere, dann kann sich da nichts ausgleichen.

Auch ich ernähre mich nicht perfekt, aber die Entscheidung liegt bei mir. Die Verantwortung für Lotte trage aber ich.

Eins muss ich noch los werden: Barfen beudeutet nicht wild zu experimentieren! Mit Hilfe von einfachen Berechnungen stellt man einmalig einen Futterplan individuell für den Hund zusammen.
Besucht mich auf http://www.professor-lotte.piczo.com, wir freuen uns über deinen Besuch!
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Beitragvon Emmchen » 25.10.2007, 10:54

@Anke: :sup: Genauso wie du es beschrieben hast sehe ich die ganze Futterdiskussion auch. Ich bin auf Rohfütterung umgestiegen, weil Emma eine Futtermilbenallergie hat und sie mit 9 Monaten ihr Trockenfutter nicht mehr fressen wollte.

Ich habe auch einen festen Futterplan für Emma und stelle mich halt alle drei bis vier Monate dahin und zerkleinere riesige Mengen von Obst, Gemüse und Salat und friere diese in kleinen Portionen ein. Dadurch bekommt sie genug Vitamine und dazu noch natürliche Vitamine und nicht sythetisch dazu gegebene, wie im Trockenfutter.

Aber diese Diskussion um die verschiedenen Futtermöglichkeiten ist schon x-mal geführt worden und ich finde jeder sollte es so machen, wie er es möchte.

Viele Grüße Petra und Emma.
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Fitnessnahrung für den Hund

Beitragvon kreuzritter » 19.12.2013, 09:50

*edit by manon: BildThema zusammengeführt Bild
evtl. geben Dir die vorherigen Beiträge ja jetzt auch schon Aufschluss zu der Frage !! ;)
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Sollte es dennoch Probleme mit der Suchfunktion geben, meldet euch bitte bei den MODs. Vielen Dank !!

Gibt es eigentlich auch spezielle Fitnessnahrung für den Hund?
Gerade wenn er im Welpenalter ist und dort natürlich die benötigten Vitamine, Mineralstoffe etc. benötigt.
Für den Menschen gibt es ja auch Sport bzw. Fitnessnahrung.
*edit by GIBSBY: Link entfernt

Kennt ihr einen ähnlichen Shop, der sich auf solche Nahrung für den Hund spezialisiert hat?
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Re: Fitnessnahrung für den Hund

Beitragvon GIBSBY » 19.12.2013, 10:02

Stellt sich mir erstmal die Frage, ob du einen HOCHLEISTUNGS-Beagle hast,
der z.B. täglich 4-5 Stunden vollpower durchs Gelände rennt !!
LG Gaby, Prinz, Amy, Bailey & Lucy 4 ever im ♥en
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Re: Zusatzfütterung / Nahrungsergänzung

Beitragvon Snoodi » 19.12.2013, 14:45

Würdest du einem Baby oder Kleinkind auch Fitnessnahrung geben?
Liebe Grüße Iris
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