Wir BARFen nicht mehr, weil ...

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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon Timberland » 15.05.2012, 20:12

Oh Mann oh Mann, jetzt bin ich auch erst richtig verunsichert. :(
Ich überlege auch schon die ganze Zeit womit ich unseren Hund (Welpe) in Zukunft füttern möchte.
Hab mir diverse Homepages im Internet angeschaut, hier im Forum gelesen und war irgendwie richtig begeistert.
Aber wenn ich die ganzen, meiner Meinung auch plausiblen, Bedenken hier durchlese, dann bin ich wieder richtig am Schwanken was den nun das Beste für den Hund ist.
Ich hätte mir auch eine Mischung aus Barf und Trofu vorstellen können, aber wie schon oben gepostet soll das ja ganz schlecht sein à la "entweder-oder".
Was denn nun? :doh:
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon sonnenschein » 16.05.2012, 00:11

Bei der Entscheidung kann Dir leider keiner helfen. Das Thema an sich ist schon heikel, weil fast jede/r davon überzeugt ist, genau das Richtige für den kleinen Liebling zu tun. Ich selbst würde einen Welpen oder sehr jungen Hund erstmal mit dem weiterfüttern, auf was er beim Züchter eingestellt worden ist.

Nachdem unser Zwerg normales Trofu nur noch gefressen hat, wenn wir es aufgepeppt hatten, haben wir uns recht umfassend mit dem Thema beschäftigt und irgendwann auf BARF umgestellt. Ich könnte jetzt behaupten, daß er deswegen schlank ist, ein glänzendes Fell hat und pumperlgsund ist, mache ich aber nicht, weil ich nicht weiß, wie er aussähe, wenn wir ein hochwertiges Fertigfutter geben würden. Zur "Absicherung" machen wir regelmäßig ein großes Blutbild, was bisher auch keine Auffälligkeiten gezeigt hat.

Egal was Du machst - in beiden Richtungen solltest Du Dich für eine jeweils hochwertige Variante entscheiden. Aber nicht mischen oder abwechseln :mrgreen:

Ciao
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon Timberland » 16.05.2012, 09:09

Hallo,

dein Text hat mir sehr gut gefallen. Wie du gesagt hast, gibt es auch hier kein eindeutiges richtig oder falsch und die finale Entscheidung bleibt letzten Endes einem selbst überlassen.

Eine andere Frage:
Angenommen ich bin mit dem Futter das vom Züchter gegeben wurde nicht zufrieden. Ab wann kann ich eine Futterumstellung machen und vor allem wie funktioniert das ohne, dass der kleine groß darunter leiden muss oder irgendwelche Risiken bestehen?
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon GIBSBY » 16.05.2012, 16:45

sonnenschein hat geschrieben:Zur "Absicherung" machen wir regelmäßig ein großes Blutbild, was bisher auch keine Auffälligkeiten gezeigt hat.

... und was genau wird dann da rausgelesen ?? Habe mich letzthin belehren lassen, dass wg. BARF kein grosses Blutbild hilft, um da was rauszulesen !! ;)

Eine Beurteilung der Nährstoffversorgung anhand von Blutuntersuchungen ist nicht sinnvoll und nicht aussagekräftig, da die wenigsten Mängel im Blutbild erkennbar sind. Bei einem Calcium-Mangel beispielsweise ist der Calciumspiegel im Blut aufgrund der straffen hormonellen Regulierungsmechanismen immer normal, denn das Tier mobilisiert das fehlende Calcium aus dem eigenen Skelettapparat. Langfristig führt dies zu einer Demineralisierung der Knochen.
Quelle: http://www.futtermedicus.de/ernaehrungs ... efung.html
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon Timberland » 16.05.2012, 17:07

Auweia, ich glaube das ist mir alles zu riskant. :think:
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon Timberland » 17.05.2012, 11:09

Timberland hat geschrieben:Angenommen ich bin mit dem Futter das vom Züchter gegeben wurde nicht zufrieden. Ab wann kann ich eine Futterumstellung machen und vor allem wie funktioniert das ohne, dass der kleine groß darunter leiden muss oder irgendwelche Risiken bestehen?


Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon j2410 » 17.05.2012, 12:49

Eigentlich soll man ja erstmal das weiterfüttern was der Züchter gibt (was gibt euer Züchter- weisste das schon?) weil der Welpe in der Regel schon genug neues hat an das er sich gewöhnen muss, da ist ne Futterumstellung nicht auch noch nötig.

ABER...angenommen ein Züchter füttert z.B. wirklich ein minderwertiges Futter also z.B. Pedigree, Chappi, Beneful, Aldi etc...Dann würde ich persönlich sofort aber sehr langsam umstellen.

Also innerhalb von ca 10 Tagen den Anteil des neuen zum alten kontinuierlich steigern und dann nach 10 Tagen nur noch das neue..
Denn ich denke ein schlechtes Futter kann als Welpe starke auswirkungen haben z.B. dass der Welpe viel zu schnell wächst.
Das neue Futter muss dann aber umbedingt ein Welpenfutter sein und sollte dann auch erstmal beibehalten werden...
Wir haben z.B. vom Züchter das bisherige Futter mitgekriegt (15 kg Sack) BF Youngster, das hat er zunächst eingeweicht, später trocken gekriegt. Der Sack hat gereicht bis er etwa 8 Monate alt war, dann habe ich nochmal vom Futter, welches ich als Erwachsenes nehmen wollte ein Junior gekauft 10kg und mit gut einem Jahr dann endgültig umgestellt. Ging bei uns ganz gut so und Enno ist schon langsam gewachsen, hat von Anfang an maximal 2-3 Häufchen am Tag gemacht und hatte immer glänzendes Fell:-)
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon GIBSBY » 17.05.2012, 12:52

Ja Jasmin, dem kann ich voll und ganz zustimmen !! :mrgreen: :win:
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon Timberland » 17.05.2012, 13:01

Ich muss gerade tief durchatmen!! Gerade einen langen Text geschrieben und dann war alles weg!!! :angry :evil: (Sorry für Off-Topic)

Nein, also ich werde auf jeden Fall das Futter vom Züchter weiter füttern und habe auch überhaupt keine Bedenken bezüglich der Qualität. Ich habe zwar noch nicht gefragt was sie füttern werden, aber uns wurde schon beim ersten Kennenlernen eingebläut ja nicht bei der Qualität des Futters zu sparen! (Eh logo, aber finde es gut, dass darauf hingewiesen wird, da sich nicht alle zukünftigen HundebesitzerInnen im Klaren darüber zu sein scheinen wie wichtig qualitativ hochwertiges Futter ist).
Somit war meine Frage eher genereller Natur sollte mal eine Unverträglichkeit auftreten und ich müsste eine andere Marke ausprobieren.

Das Fenrier nur was für "kränkliche" Hunde ist habe ich gar nicht gewusst. Was wäre denn stattdessen sinnvoll?
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon michsy » 17.05.2012, 13:08

Wieso ist denn das Fenrier etwas für kränkliche Hunde?
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon GIBSBY » 17.05.2012, 13:14

Timberland hat geschrieben:Ich muss gerade tief durchatmen!! Gerade einen langen Text geschrieben und dann war alles weg!!! :angry :evil: (Sorry für Off-Topic)

Sollte das demnächst nochmal passieren, kannst du es evtl. mit dem Pfeil "zurück" vllt. nochmal retten !!
Schau doch mal, vllt. kannst noch zurückgehen !! ;)
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon j2410 » 17.05.2012, 13:39

Mein Text ist leider auch grade weg...

Also nochmal...
Fenrier ist nicht für kränkliche Hunde aber z.B. eben auch für Allergiker und Unverträglichkeiten...

Es ist ja getreidefrei und einen gesunden Hund muss man nicht zwangsläufig getreidefrei ernähren (selbst der Wolf hat ja über den Mageninhalt der gefressenen Tiere getreide zu sich genommen) finde ich.
Das Fenrier ist aber sicher ein gutes Futter, Tobi hat aber z.B. trotz der doppelten empfohlenen Menge immer mehr abgenommen.
Fellow wäre eine alternative von Bestes Futter.
Der Fleischanteil muss hoch sein,d as finde ich auch wichtig, und Mais, Reise oder Rübenschnitzel dürfen nciht drin sein 8ist für mich billiges Füllmaterial) aber z.B. Buchweizen, Dinkel oder Hirse sehe ich als gutes Getreide an und das darf ruhig drin sein...

Ich wollte immer umbedingt BF füttern, weil ich die Zusammensetzungen super finde aber beim fellow war dann der Stuhl immer super weich, daher kamen wir zu Magnusson und sind bis heute glücklich (Trotz Vollkorn- was meine beiden super vertragen).

Man muss das einfach ausprobieren und dann merkt man schnell mit welchem Futter man selbst und der Hund am besten auskommt.

Ich würde an deiner Stelle totzdem mal nachfragen was der Züchter füttert, Denn Qualität definiert jeder anderst, der eine übern Preis, der nächste über das Marken Image, der ander über Stiftung Warentest usw...
Viele Züchter füttern z.B. Josera, Royal Canin, Hills usw... was einfach nicht gerade ideal aber teilweise teuer ist...

Man muss hier einfach selbst die Augen aufmachen, sich informieren, abwägen und eben ausprobieren,

Es gibt halt leider kein Futter für jeden Hund:-)

Das ist aber nur meine Meinung, will hier niemanden kritisieren oder irgendwas schlecht machen- ich hoffe es kommt richtig rüber!!!
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon Timberland » 17.05.2012, 13:47

Hm, da hast du sicher Recht mit dem was du sagst. Ich werde einfach mal abwarten und schauen wie der Kleine das Züchterfutter verträgt und sonst muss man wie du sagst wahrscheinlich einfach probieren.
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon GIBSBY » 17.05.2012, 14:53

Der Kleine wird das Züchterfutter in jedem Fall vertragen, weil darauf ist er eingestellt worden !!
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Re: Wir BARFen nicht mehr, weil ...

Beitragvon Timberland » 17.05.2012, 15:07

Ok, wieder was gelernt! :sup:
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