beagle von der leine lassen

Alles, was mit Erziehung zu tun hat

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beagle von der leine lassen

Beitragvon leonie2009 » 08.02.2010, 11:35

An diesem we meinte eine frau,wo wir übers feld gegangen sind,wow ihr beagle hört aber gut,und es ist eine seltenheit das man den beagle von der leine lassen kann.
Ich habe gesagt sie kommt aus einem labor und ist jetzt 7monate bei uns,und sie läuft sehr oft nicht an der leine,egal ob feld oder walt,sie läuft nicht mal weit vor,wenn ich sie rufe kommt sie und setzt sich neben mir hin.
Ich sagte noch es sei eine sache der erziehung und sie sagte,ne das ist es nicht.

jetzt möchte ich fragen woran soll es dann liegen,ob ich meinen hund ableinen kann oder nicht???
Besonders beagle :conf:
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Petra251085 » 08.02.2010, 14:40

Ich glaube, das thema gab es hier ja schon oft. Jeder Hund ist anderster. Der eine Beagle würde eben weglaufen der andere nicht.
Mikey läuft auch ohne und hört und kommt dann. Aber wir hatten auch schon 1 Woche da kam er nicht und hörte für keine fünf cent.

Ich denke sie meinte eben das Beagle nun mal jagdhunde sind, und selbst bei Mikey würde ich nicht die Hand ins Feuerlegen das er zurück kommt wenn er eine Spur aufgenommen hat.
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Beaglebubi » 08.02.2010, 21:29

Erziehung spielt natürlich eine große Rolle, aber ich würde mal behaupten wenn den Beagle das Jagdfieber packt und er schon außerhalb des allerengsten Einflußbereichs des Halters ist dann übernimmt der Trieb die Kontrolle. Der Einflußbereich hängt davon ab, wie führig der Hund generell ist und wie gut er Impulsen standhalten kann und wie gut der Halter mit seiner Stimme und Körpersprache auf ihn einwirken kann. Mein Beagle kann auch freilaufen und ist zuverlässig abrufbar, mal sehen ob das so bleibt. Ich glaube im Moment erlaube ich ihm wieder sich zu weit von mir zu entfernen, aber ich hab keine Lust ihn dauernd zu korrigieren, solang er auch aus großen Entfernungen zurückkommt auf Pfiff.
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon twinni » 09.02.2010, 00:17

Ich denke das hängt auch sehr vom Charakter des Hundes ab

unsere Terriermischling lief vom ersten Tag an ohne Leine und wenn mal ein Hase kam flitze er eine weile hinterher und kam ohne meist ohne rufen zurück

Unser Unternachbar hat eine Schäferhund/Labimix( 4 oder 5 jahre alt ) hat immer super gehört, der erzählte mir grad heute das er zur zeit überhaupt nicht hört und immer abhaut

Wir lassen unsere Lara auch von der Leine bisher kam sie auch immer wenn wie sir rufen, ich lasse sie aber nur ungerne ohne laufen weil ,wenn sie doch nicht hört, hier sind überall gut befahrende Hauptstrassen
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Holger-76 » 09.02.2010, 10:11

In Gegenden die wir kennen und wo wir etwas Übersicht haben läuft Sara auch frei. Fährten scheinen Sie nicht zu interessieren. Falls sie doch mal neugierig darauf wird können wir sie gut abrufen. Wenn natürlich ein Hase vor ihr ausspringt ist sie auch nicht mehr zu halten aber das ist bei fast jedem Hund so.
Gruß

Holger mit Sara
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Caro&Queenie » 09.02.2010, 11:14

Mein Beagle ist mir noch zu klein, als dass ich sie frei laufen lassen würde. Viele sagen zwar, dass sie es nur dann lernen, wenn sie sich von klein auf daran gewöhnen, aber bei uns ist mir echt der Wald zu nah bzw. die nächste Bundesstrasse. Von daher üben wir erstmal an der Schleppleine, und lassen die auch schon mal einfach nur hinterherschleppen statt uns ständig aneinanderzuketten. Ziel ist natürlich, sie später frei laufen zu lassen, aber nachdem sie aus jagdlicher Anlagenzucht ist (..... selber schuld :buhu ), bin ich da erstmal vorsichtig, solange ich nicht garantieren kann, dass sie in mehr als 80% der Fälle sofort wiederkommt.

Ausserdem ist mein Beagle ein totaler Menschenhund: Nähern sich Leute, wird freudig hingelaufen und versucht anzuspringen... bis wir uns zumindest das Anspringen abgewöhnt haben, lieber nicht.
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Beaglebubi » 09.02.2010, 12:25

Caro&Queenie hat geschrieben:Ausserdem ist mein Beagle ein totaler Menschenhund: Nähern sich Leute, wird freudig hingelaufen und versucht anzuspringen... bis wir uns zumindest das Anspringen abgewöhnt haben, lieber nicht.

Aber vielleicht ist es günstiger die Ursache zu bekämpfen und nicht das Symptom ;-) Mein Beagle ist natürlich auch sehr menschengeil, wie wahrscheinlich jeder andere Beaglewelpe auch. Ich habe mich immer total zum Affen gemacht, damit er bei mir bleibt, hab ich gelockt, durchgeknuddelt, fangen gespielt, damit er nirgendwo hin läuft. Das geht mittlerweile so weit, dass er tatsächlich nur noch zu Menschen geht, wenn er gelockt wird und sie ansonsten ignoriert (er ist jetzt neun Monate alt). Und ja, ich bin schon auch der Meinung, dass man gerade mit Welpen im ersten halben Jahr den Abruf üben sollte, weil sie in dieser Phase extrem aufnahmefähig sind. Mein Hund war bis er etwa sechs Monate alt war fast nur frei, auch in der Siedlung, weil er extrem gut gehört hat (weil er einfach nach Welpenart toll beeinflussbar war). Mit sechs Monaten fing er an zu pubertieren, was für mich das Zeichen war, mit dem Ernst des Lebens zu starten, der auch beinhaltet in bebauten Gebieten an der Leine zu bleiben. In Wald und Wiese läuft er aber immer noch komplett frei und ist weit über 80 Prozent abrufbar. Ich würde fast sagen zu 99 Prozent ;-) Das macht das fleissige Abruftraining von klein auf.
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Caro&Queenie » 09.02.2010, 12:32

Guter Punkt - Danke Beaglebubi :blume ! Du hast es folglich dann eher über Ablekung bzw. Dich selbst spannend machen probiert?
Ich habe es mit Bockwürstchen bzw. Lieblingsleckerli probiert, aber das scheint sie nicht so doll zu finden wie Menschen.... Fangen ist da vielleicht eine deutlich schlauere Lösung!
(Anspringen sollte sie dann trotzdem lassen, selbst wenn sie gelockt wird ;) )

Wir üben auch fleissig an der Schleppleine Abruf, und haben da einen Trainingsplan gemacht inclusive Ablenkungsliste.... und die wird erst sicher abgearbeitet, 80% Zurückkommen sind mir einfach noch zu wenig. Wir wohnen zwar jwd in der Holledau, aber irgendwie ist mir bei uns nicht genug Platz für 80%.
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Galina » 09.02.2010, 12:37

ich finde das total vernünftig ,wie du darüber denkst .
bevor galina zu uns kam war es für mich das normalste der welt den welpen von anfang an freilaufen zu lassen .....so habe ich es immer gehandhabt und es war immer gut ......
tja das es auch anders sein kann habe ich durch galina gelernt ......

ich finde es jedenfalls toll wenn beagles freilaufen ,super gut abrufbar sind ........
Liebe Grüsse Galina ...
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Beaglebubi » 09.02.2010, 12:49

Guter Punkt - Danke Beaglebubi :blume ! Du hast es folglich dann eher über Ablekung bzw. Dich selbst spannend machen probiert?
Ich habe es mit Bockwürstchen bzw. Lieblingsleckerli probiert, aber das scheint sie nicht so doll zu finden wie Menschen.... Fangen ist da vielleicht eine deutlich schlauere Lösung!

Huhu, ja ich setzte Futter nicht als Reiz ein, sondern nur als Belohnung. Der Hund sieht es vorher nicht und kann sich auch nicht drauf verlassen es zu bekommen (na gut, er bekommt fast immer was, weil er so süss gucken kann :lol: ). Aber ich versuche immer eher ihn zu motivieren, bei mir zu bleiben, weil es bei mir viel spassiger ist. Warum soll er sich von fremden Leuten knuddeln lassen wollen, wenn ich ihm das anbiete? Oder warum sollte er hinlaufen, wenn er gerade gar keine Zeit hat weil er Frauchen fangen muss? Das hat bei meinem sehr gut funktioniert. Ich versuche einfach ihm zu vermitteln, dass es sich lohnt bei mir zu bleiben.

(Anspringen sollte sie dann trotzdem lassen, selbst wenn sie gelockt wird ;) )

Wenn jemand meinen Hund lockt muss er mit den Konsequenzen leben. Mein Hund springt halt (darf er auch, weil er so winzig ist, meiner Dogge habe ich das damals nicht erlaubt).

Wir üben auch fleissig an der Schleppleine Abruf, und haben da einen Trainingsplan gemacht inclusive Ablenkungsliste.... und die wird erst sicher abgearbeitet, 80% Zurückkommen sind mir einfach noch zu wenig. Wir wohnen zwar jwd in der Holledau, aber irgendwie ist mir bei uns nicht genug Platz für 80%

Wäre mir auch zu wenig. Mein Hund hat in dem Altern gehört wie eine eins, sonst wäre Laufen in der Siedlung auch gar nicht möglich gewesen. Aber er ist auch eher ein "liebes" Beagletier, besonders stur ist er jedenfalls nicht.
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Petra251085 » 09.02.2010, 13:13

Wir haben Mikey auch im Welpenaltern schon im Feld oder Wald (weit weg von der Straße) abgeleint. Da hatte er ja noch Angst, der ist uns nicht von der Seite gewichen. Bei einem Laborbeagle würde ich das nicht machen, aber bei einem Aufgewecktem Welpen, der schon Bindung zu einem hat, würde ich das immer wieder so machen.
Mit Schleppleine konnten wir am Anfang gar nicht Trainieren, da er gar nicht weggelaufen bzw. vorgelaufen ist.
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Donaldinho81 » 22.02.2010, 19:51

Hallo zusammen,

ich habe Max von Anfang an in freiem Gelände auch frei laufen lassen - außer im Wald. Wichtig ist neben der intensiven Bindung, die zwischen Max und mir besteht, da wir 24 Stunden am Tag miteinander verbringen (er darf bzw. muß mit ins Büro und arbeiten ;)), daß er gelernt hat, daß es für ihn gut ist, in meiner Nähe zu bleiben. Papa hat schließlich die Kekse bei sich, Papa kann Stöcker werfen und Papa kann mt einem durch die Botanik rennen :sup:. Es ist - nach meiner Erfahrung - nur wichtig, daß man den Hund sehen kann und daß er einen sehen kann (ein Beagle kann sehr gut hören, nur mit dem Zuhören hapert es :bgdev). Im Übrigen "arbeite" ich mit akkustischen und visuellen Signalen - ist Max also mal wieder 30 m voraus und möchte ich, daß er stehenbleibt, dann pfeife ich, um seine Aufmerksamkeit zu erregen (sein Kopf dreht sich zu mir), hebe die Hand mit der Leine (knallrot) und rufe "Warte" - das funktioniert fast perfekt. Max bleibt entweder stehen oder geht zumindest, statt zu rennen - und auf jeden Fall wartet er, bis ich ihn eingeholt habe. Ich rufe zwischendurch immer "Fein", um ihn zu motivieren, und wenn ich ihn eingeholt habe, bekommt er ein Leckerli - und nach einem kleinen Klapps (sein Signal), darf er wieder losrennen. Ich kann nicht die Hand dafür ins Feuer halten, daß er immer hört, aber solange ich ihn sehen kann, kann ich ihn auch stoppen (Brüllen ist zwar ein Primatenverhalten, aber es wirkt - und bei großen Entfernungen ist es auch ratsam). Max weiß dann, daß ich sauer bin, und das wirkt immer - ich brülle ihn nie an, aber ich werde laut, und das beeindruckt ihn :hair:).

Um das Ganze einzuüben, sollte man immer wieder Passagen einbauen, in denen der Hund an der Leine geführt wird (speziell dort, wo Autos fahren), damit er lernt, daß es Freiheit und Leine gibt und sich beides abwechselt - so wird er die Leine als notwendiges Übel ansehen (Gesetze befolgen wir ja auch, weil sie für unser Leben und Überleben notwendig sind, aber eine solche Abstraktionseben kann man beim Hund nicht erwarten - hier ist der Mensch gefragt, um es dem Hund verständlich zu machen). Der Hund versteht viel, wenn man es ihm deutlich "erklärt" bzw. veranschaulicht (hier darf man frei laufen, hier muß man an die Leine).

Es gibt nichts Schöneres, als zuzusehen, wie er über Schnee und grüne Wiesen rennt - er schlägt dann anfangs immer aus wie ein Wildpferd, göttlich :biggrin . Ein reines Leben an der Leine wäre ja auch ein sehr unerfülltes Leben, denke ich - mehr ein hohes Maß Freiheit für ein wenig mehr Sicherheit aufgibt, der verdient weder Freiheit noch Sicherheit (frei nach Benjamin Franklin).

Max vertraut ebenso wie alle anderen gut sozialisierten Hunde auf die Fähigkeiten seines Halters, den er als einen umsichtigen und weisen Herrscher kennt - und die Anordnungen eines solchen Herrschers befolgt man eher als die eines Despoten, denn Despoten regieren mit Kontrolle (Leine) und nicht mit Vertrauen (ohne Leine).
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Beaglebubi » 22.02.2010, 20:00

Hm, ich glaube nicht dass mich mein Hund als Herrscher sieht, ich habe von uns beiden nur die ausgeprägteren Führungsqualitäten, die auf mehr Erfahrung basieren und denen scheint er zu vertrauen.

Was bei uns den Freilauf simpler macht ist ein sehr wildreiches und hundereiches Gebiet, wo wir zweimal die Woche spazieren gehen. Seit wir unter sovielen Reizen üben fällt es ihm dann auf den normalen Spaziergängen viel leichter sich auf mich zu konzentrieren. Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht dass man sich viele Worte sparen sollte und eher versuchen sollte durch Körpersprache rüberzubringen was man will.

Wenn mein Hund z.B. mit anderen Hunden spielt rufe ich ihn in der Regel nicht, sondern gehe wieder, wenn ich keine Lust mehr habe. Das mach ich immer so und daher ist Rufen auch gar nicht nötig, er kommt dann wenn er sieht dass es weiter geht. Auch so beobachtet er mich viel beim Spaziergang, erstens weil ich jederzeit Action starten könnte und zweitens weil ich so gemein bin und einfach meines Weges gehe ohne ihn zu rufen wenn ich umdrehe oder abbiege.

Im Moment ist er sowieso wieder total auf mich fixiert, weil ich ihm mal wieder ein paarmal den A**** gerettet habe. Er wird gerne von grösseren Hunden in die Mangel genommen, kann sich selbst aber nicht wehren und man braucht nicht glauben dass die Hundehalter einschreiten würden. Also tu ich das und dann himmelt er mich wieder tagelang an :lol:
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Galina » 22.02.2010, 20:07

hört sich gut an ......auch das haben wir ausprobiert ...weitergehen ,richtungswechsel ,hinter bäumen verstecken ...tja es hat sie null interessiert .....da hätte ich tage lang gesessen .... :?

und auch wir haben immer viele hunde um uns rum gehabt also auch ein sehr hundefreundliches gebiet wo viele hunde freilaufen ....zu anfangs dachte ich sie will mit dnene spielen ,sie zog mich dann auch dort hin dann fing das spielen an der leine an ,da das zu gefährlich war dachte ich ok sie will spielen ...tja weitgefehlt ,kaum war sie von der leine spurtete sie in einem affenzahn an den anderen vorbei ...... :? ich will euch nur sagen das es tatsächlich auch beagles gíbt die einem so richtig verarschen können :mrgreen:
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Re: beagle von der leine lassen

Beitragvon Galina » 22.02.2010, 20:10

Donaldinho81 hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich habe Max von Anfang an in freiem Gelände auch frei laufen lassen - außer im Wald. Wichtig ist neben der intensiven Bindung, die zwischen Max und mir besteht, da wir 24 Stunden am Tag miteinander verbringen (er darf bzw. muß mit ins Büro und arbeiten ;)), daß er gelernt hat, daß es für ihn gut ist, in meiner Nähe zu bleiben. Papa hat schließlich die Kekse bei sich, Papa kann Stöcker werfen und Papa kann mt einem durch die Botanik rennen :sup:. Es ist - nach meiner Erfahrung - nur wichtig, daß man den Hund sehen kann und daß er einen sehen kann (ein Beagle kann sehr gut hören, nur mit dem Zuhören hapert es :bgdev). Im Übrigen "arbeite" ich mit akkustischen und visuellen Signalen - ist Max also mal wieder 30 m voraus und möchte ich, daß er stehenbleibt, dann pfeife ich, um seine Aufmerksamkeit zu erregen (sein Kopf dreht sich zu mir), hebe die Hand mit der Leine (knallrot) und rufe "Warte" - das funktioniert fast perfekt. Max bleibt entweder stehen oder geht zumindest, statt zu rennen - und auf jeden Fall wartet er, bis ich ihn eingeholt habe. Ich rufe zwischendurch immer "Fein", um ihn zu motivieren, und wenn ich ihn eingeholt habe, bekommt er ein Leckerli - und nach einem kleinen Klapps (sein Signal), darf er wieder losrennen. Ich kann nicht die Hand dafür ins Feuer halten, daß er immer hört, aber solange ich ihn sehen kann, kann ich ihn auch stoppen (Brüllen ist zwar ein Primatenverhalten, aber es wirkt - und bei großen Entfernungen ist es auch ratsam). Max weiß dann, daß ich sauer bin, und das wirkt immer - ich brülle ihn nie an, aber ich werde laut, und das beeindruckt ihn :hair:).

Um das Ganze einzuüben, sollte man immer wieder Passagen einbauen, in denen der Hund an der Leine geführt wird (speziell dort, wo Autos fahren), damit er lernt, daß es Freiheit und Leine gibt und sich beides abwechselt - so wird er die Leine als notwendiges Übel ansehen (Gesetze befolgen wir ja auch, weil sie für unser Leben und Überleben notwendig sind, aber eine solche Abstraktionseben kann man beim Hund nicht erwarten - hier ist der Mensch gefragt, um es dem Hund verständlich zu machen). Der Hund versteht viel, wenn man es ihm deutlich "erklärt" bzw. veranschaulicht (hier darf man frei laufen, hier muß man an die Leine).
das der beagle es so verknüpft wage ich zu bezweifeln ,ich setze mal vorraus das jeder auch seinen hund an der strasse anleint

Es gibt nichts Schöneres, als zuzusehen, wie er über Schnee und grüne Wiesen rennt - er schlägt dann anfangs immer aus wie ein Wildpferd, göttlich :biggrin . Ein reines Leben an der Leine wäre ja auch ein sehr unerfülltes Leben, denke ich - mehr ein hohes Maß Freiheit für ein wenig mehr Sicherheit aufgibt, der verdient weder Freiheit noch Sicherheit (frei nach Benjamin Franklin).

Max vertraut ebenso wie alle anderen gut sozialisierten Hunde auf die Fähigkeiten seines Halters, den er als einen umsichtigen und weisen Herrscher kennt - und die Anordnungen eines solchen Herrschers befolgt man eher als die eines Despoten, denn Despoten regieren mit Kontrolle (Leine) und nicht mit Vertrauen (ohne Leine).
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